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Vorstellung Jungle - varianten am Fr Nov 25, 2011 12:33 pm
Klaus
Admin
Boa constritor Morphe, Abarante Boa c. in Lokalitäten und Hybriden
Farbboas, Fehlzeichnungen bei Lokalboas und auch bei Mischlingen
''Aberrant''
Diese Bezeichnung ist eine Zusammenfassung aller Zeichnungsvarianten mit oder ohne gleichzeitiger Farbanomalie, deren Ursprung nicht bekannt ist.
In den meisten Fällen dürfte das Aussehen durch zu warmer oder kalter Umgebungstemperaturen während der Trächtigkeit des weibchens ausgelöst worden sein.
Solche Variationen sind zwar teilweise sehr Interessant, werden aber nicht in den Nachwuchs weiter vererbt. Sobald die Erbbarkeit der Variation bewiesen ist,
bekommt sie einen eigenen Namen. (vgl. ''Super Jungle'')
''Super-Jungle''
Diese Tiere besitzen unregelmässig eiförmige helle Sattelflecken,
die in einem braunen Band eingefasst sind,
sodass diese Boas c. imperator äusserlich nur sehr wenig Ähnlichkeit
mit den natürlich gefäbten Tiere aufweisst.
Die Tiere sind insgesamt sehr sauber gezeichnet,
abgesehen von kleinen schwarzen Flecken an den Flanken ist die Zeichnung sehr abgerundet.
Diese Mutation ist co-dominant. Heterozygote Tiere werden als ''Jungle'' bezeichnet
und zeigen bereits auffällige Orangefärbung und ein anormales Zeichenmuster.
Albino (Amelanistisch)
Es gibt drei genetisch unterschiedliche Varianten der ''Albino- Boa''.
Zum einen die Orginal- oder Kahl-Linie (Kahl-strain) und die Sharp-Linie (Sharp-Strain) die einen höheren Orange-Anteil besitzt.
Von der Kahl-Linie haben zwei Nuancen eigene Namen bekommen:
Die ''Coral Phase - Albino'' zeigen besonders viel Rot und Pink in ihrer Färbung, was vorallem am Kopf der Boas auffällt.
Die ''Paradox - Albino'' haben trotz ihrem Gen-Defektes einzelne schwarze Schuppen unregelmässig über ihren körper verteilt.
Bei der dritten unabhängigen Albino-Form geht man davon aus, dass sie im Gegensatz zu den beiden ersten eine aktive Tyrosinase besitzt. Dieses enEnzym ist wesentlich am Aufbau von Melanin aus der Aminosäure Tyrosin beteiligt. Daher wird diese Albino- Form als Tyrosinase-positiver Albino'' oder einfach ''T+ -Albino'' bezeichnet. Diese Albinos zeigen dunkelgraue Ränder an den Sattelflecken des Schwanzes und sind durchweg eher pink als gelb gefärbt.
Anerythristisch
Bei dieser rezessiven Mutation handelt es sich um einen Gendefekt, der die Bildung des roten Pigments in den Erythrophoren verhindert.
Auch hier gibt es zwei typen von Anerythrismus, von denen der Typ I sehr häufig ist.
Diese Schlange sieht eher normal, unspektakulär aus. Das fehlende Erythrin, das rote Hautpigment, macht sich erst bei Doppelmutationen deutlich bemerkbar. So sind anerythristische Tiere an der Entstehung von ''Snow-Boas'' und ''Ghost-Boas'' beteiligt.
Der nicht allele Typ II zeichnet sich durch einen schwarzen Schwanz aus. Dieser Schlange fehlt vielleicht auch der gelbe Farbstoff in der Haut.
Pastel
Pastelboa's sind etwas intensiver gefärbt
und sauberer Gezeichnet als eine normale Boa.
Hypomelanistisch ''Hypo''
Hypomelanistische Tiere sind sozusagen das Gegenstück zu melanistischen Boas.
Diese Tiere haben einen verringerten Schwarzanteil, was ebenfalls genetisch
(co-dominant) bedingt ist.
Bei hypomelanistischen Tieren, den sogenannten ''Hypos'', kommen die roten und gelben Partien sehr gut zur Geltung.
''Salmon Phase''
''Salmon Phase Hypos'' tendieren zu einer dunkelroten bis orangefarbenen Färbung
mit nur wenigen schwarzen Flecken.
''Super Salmons'' sind das Produkt einer Verpaarung zweier ''Salmons'' und erscheinen insgesamt sehr hell, fast ohne jede schwarze Pigmentierung.
Quelle: wild-rooms.ch
Superjungle

Ecuador - Jungle Boa constrictor imperator

Farbboas, Fehlzeichnungen bei Lokalboas und auch bei Mischlingen
''Aberrant''
Diese Bezeichnung ist eine Zusammenfassung aller Zeichnungsvarianten mit oder ohne gleichzeitiger Farbanomalie, deren Ursprung nicht bekannt ist.
In den meisten Fällen dürfte das Aussehen durch zu warmer oder kalter Umgebungstemperaturen während der Trächtigkeit des weibchens ausgelöst worden sein.
Solche Variationen sind zwar teilweise sehr Interessant, werden aber nicht in den Nachwuchs weiter vererbt. Sobald die Erbbarkeit der Variation bewiesen ist,
bekommt sie einen eigenen Namen. (vgl. ''Super Jungle'')
''Super-Jungle''
Diese Tiere besitzen unregelmässig eiförmige helle Sattelflecken,
die in einem braunen Band eingefasst sind,
sodass diese Boas c. imperator äusserlich nur sehr wenig Ähnlichkeit
mit den natürlich gefäbten Tiere aufweisst.
Die Tiere sind insgesamt sehr sauber gezeichnet,
abgesehen von kleinen schwarzen Flecken an den Flanken ist die Zeichnung sehr abgerundet.
Diese Mutation ist co-dominant. Heterozygote Tiere werden als ''Jungle'' bezeichnet
und zeigen bereits auffällige Orangefärbung und ein anormales Zeichenmuster.
Albino (Amelanistisch)
Es gibt drei genetisch unterschiedliche Varianten der ''Albino- Boa''.
Zum einen die Orginal- oder Kahl-Linie (Kahl-strain) und die Sharp-Linie (Sharp-Strain) die einen höheren Orange-Anteil besitzt.
Von der Kahl-Linie haben zwei Nuancen eigene Namen bekommen:
Die ''Coral Phase - Albino'' zeigen besonders viel Rot und Pink in ihrer Färbung, was vorallem am Kopf der Boas auffällt.
Die ''Paradox - Albino'' haben trotz ihrem Gen-Defektes einzelne schwarze Schuppen unregelmässig über ihren körper verteilt.
Bei der dritten unabhängigen Albino-Form geht man davon aus, dass sie im Gegensatz zu den beiden ersten eine aktive Tyrosinase besitzt. Dieses enEnzym ist wesentlich am Aufbau von Melanin aus der Aminosäure Tyrosin beteiligt. Daher wird diese Albino- Form als Tyrosinase-positiver Albino'' oder einfach ''T+ -Albino'' bezeichnet. Diese Albinos zeigen dunkelgraue Ränder an den Sattelflecken des Schwanzes und sind durchweg eher pink als gelb gefärbt.
Anerythristisch
Bei dieser rezessiven Mutation handelt es sich um einen Gendefekt, der die Bildung des roten Pigments in den Erythrophoren verhindert.
Auch hier gibt es zwei typen von Anerythrismus, von denen der Typ I sehr häufig ist.
Diese Schlange sieht eher normal, unspektakulär aus. Das fehlende Erythrin, das rote Hautpigment, macht sich erst bei Doppelmutationen deutlich bemerkbar. So sind anerythristische Tiere an der Entstehung von ''Snow-Boas'' und ''Ghost-Boas'' beteiligt.
Der nicht allele Typ II zeichnet sich durch einen schwarzen Schwanz aus. Dieser Schlange fehlt vielleicht auch der gelbe Farbstoff in der Haut.
Pastel
Pastelboa's sind etwas intensiver gefärbt
und sauberer Gezeichnet als eine normale Boa.
Hypomelanistisch ''Hypo''
Hypomelanistische Tiere sind sozusagen das Gegenstück zu melanistischen Boas.
Diese Tiere haben einen verringerten Schwarzanteil, was ebenfalls genetisch
(co-dominant) bedingt ist.
Bei hypomelanistischen Tieren, den sogenannten ''Hypos'', kommen die roten und gelben Partien sehr gut zur Geltung.
''Salmon Phase''
''Salmon Phase Hypos'' tendieren zu einer dunkelroten bis orangefarbenen Färbung
mit nur wenigen schwarzen Flecken.
''Super Salmons'' sind das Produkt einer Verpaarung zweier ''Salmons'' und erscheinen insgesamt sehr hell, fast ohne jede schwarze Pigmentierung.
Quelle: wild-rooms.ch
Superjungle

Ecuador - Jungle Boa constrictor imperator
